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Ich bin von dem grauen Elend zerfressen

Neue Lyrik

Ich bin von dem grauen Elend zerfressen

Gedichte und Erwiderungen - Herausgegeben von Florian Voß

Heym, Georg

ISBN: 978-3-86906-373-7
Lyrikedition 2000
88 S., Paperback
€ 11.50



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100 Jahre nach dem Tode Georg Heyms treten rund 30 Dichterinnen und Dichter der jüngeren und jüngsten Generation in einen Dialog mit ihm, erwidern seine Strophen in Orginalbeiträgen, die neben die Gedichte Heyms gesetzt sind. Sie zeigen die ganze Bandbreite auf, von der Pastiche bis zur Meditation, von der Anverwandlung bis zum Kontrastmittel. Sowohl arrivierte Autoren, als auch bemerkenswerte Newcomer verbeugen sich vor dem wohl größten deutschen Expressionisten. Selbst von seinem Freund Ernst Balcke, mit dem zusammen Georg Heym am 16. Januar 1912 in die vereiste Havel einbrach, findet sich ein Gedicht vom ertrunkenen Mädchen.



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Rezensionen

Reste strenger, nie wuchernder Sprache
(...) 27 zeitgenössische Dichterinnen und Dichter haben sich mit dem – für einen mit 24 Jahren verstorbenen Schriftsteller doch sehr umfangreichen Werk – auseinander gesetzt und präsentieren nun ihre ganze eigenen Erwiderungen, literarische Cover-Versionen und Remixe des Originalmaterials. Flankiert werden die Texte von Tagebuchauszügen Heyms, die ihn als Neurotiker, Leidenden zeigen, der sein Heil im überbordenden Narzissmus suchte. (...) Die Sorgfalt und Durchdachtheit, mit der Voß die Gedichte arrangiert hat, trägt ihr Übriges bei. Die Verknappungen, mit denen Marcus Roloff, Herbert Hindringer, Achim Wagner und Alexander Gumz Heyms Texten begegnen, stehen in einer logischen Reihenfolge hintereinander und trotzdem in ihrer Herangehensweise für sich. (...) Ganz im Sinne dieser großartigen Anthologie, die die verschiedensten Stimmen auf die eine von Heym treffen lässt.

Die vollständige Rezension können Sie hier lesen.
Kristoffer Cornils, www.fixpoetry.com 10.8.2012


Noch nicht ganz vergessen
(...) Die Anthologie „Ich bin von dem grauen Elend zerfressen“ zeigt sich insgesamt wesentlich bunter als der Titel vermuten lässt. Es ist geradezu beruhigend zu sehen, dass die unterschiedlichen Interpretationen und Erwiderungen es schaffen dem facettenreichen Heym gerecht zu werden, der mehr zu bieten hatte als Melancholie, Herbst und Tod. (...)

Die vollständige Rezension können Sie hier lesen.
Mario Osterland, www.fixpoetry.com 10.8.2012