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Der harte Handel

edition monacensia

Der harte Handel

Ein bayrischer Bauernroman. Text der Erstausgabe von 1935, herausgegeben von Ullrich Dittmann

Graf, Oskar Maria

ISBN: 978-3-86906-012-5
Allitera
128 S., Paperback
€ 14.90

Leseprobe (PDF)

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Josef Lederer, der Bauer vom Amrainerhof, kämpft nach der Inflation der Zwanzigerjahre um den elterlichen Hof. Der Hof müsste dringend renoviert werden, es fehlt am Nötigsten. So verfällt der Amrainer-Sepp auf eine fatale Idee: er lässt den uralten Hof abbrennen und baut mit dem Geld der Versicherung einen neuen. Der Betrug wird aufgedeckt. In den langen Jahren danach verfolgt der schlitzohrige Jungbauer, geduldig und schlau taktierend, verbissenen und misstrauisch ein einziges Ziel. Er will den Hof behalten, ohne der Versicherung etwas zurückzahlen zu müssen. Dabei lässt er sich weder durch eine Gefängnisstrafe noch durch familiären Streit von seinem Weg abbringen. Graf schrieb diesen Roman nach einem wahren Kriminalfall.



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Rezensionen

Der schlitzohrige Bauer
(...) Oskar Maria Graf hat mit seinen Buch »Der harte Handel«, Erstausgabe 1935, die Geschichte eines wahren Kriminalfalls aus der Zeit der Wirtschaftskrise in literarische Form gegossen. Nun wurde das urwüchsige Werk neu aufgelegt. Ein bayerischer Bauernroman mit enormer Sprachkraft ist somit wieder erhältlich. Ein Glücksfall.
Münchner Merkur 28.6.2012


Schöne Literatur
In der höchst verdienstvollen Reihe der von Ulrich Dittmann (...) herausgegebenen Werke des "bayerischen Tolstoi" in den Originaltexten der jeweiligen Erstausgaben ist diese Edition ein ganz besonderes Bavarica-Schmankerl. Einen authentischen "Kriminalfall aus meiner bayerischen Heimat", so der Autor, weitet Graf hier zu einem ebenso packend erzählten wie höchst zeitkritischen historischen Gemälde der sozialen Lage der Bauern in der Weimarer Republik und zu Beginn der NS-Herrschaft aus (...). Dieser Roman ist ein schönes Beispiel von Grafs großen Talent des erzählerischen Realismus.
Hannes S. Macher, Bayern im Buch 1.11.2012