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Von Stirn zu Gestirn

Neue Lyrik

Von Stirn zu Gestirn

Gedichte

Steinherr, Ludwig

ISBN: 978-3-86520-268-0
Lyrikedition 2000
116 S., Hardcover
€ 24.00

Leseprobe (PDF)

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»Ludwig Steinherr spricht als Meister der flüchtigen Augen­blicke, in denen sich aller Vergänglichkeit zum Trotz eine Unvergänglichkeit gerade des Vergänglichsten andeutet, nicht mit Händen zu greifen und zu halten, aber wie eine Apfelblüte in Worten zu bergen - währende Gegenwart. Das führt ihn zu den kleinen Unscheinbarkeiten, dem Flüchtigsten, insbesondere in den Liebesgedichten: »Deine Augen/ deine Halslinie/ dein Haar-/ jeder Pinselstrich/ ein Neubeginn/ eine Zerstörung«. (…) Steinherr vertraut ausgerechnet dieser Vergänglichkeit, all diesem Leben.« Barbara v. Wulffen



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Rezensionen

Die Worte sehen unserm Leben zu. Zu neuen Gedichten von Ludwig Steinherr
Meisterhaft versteht es der Münchner Lyriker Ludwig Steinherr die Poesie als virtuelles Fernrohr einzusetzen, das entfernteste Phänomene – seien es Menschen, Ereignisse, Landschaften – aus der Vergessenheit heranholt und in luzide Wortmuster kleidet, andererseits Nah- und Nächstliegendem mit umgekehrter Optik pointenreiche und überraschende Deutlichkeit verleiht.
Walter Neumann, Die Horen 1.10.2007


Ludwig Steinherr: Von Stirn zu Gestirn
Der mehrfach preisgekrönte Münchner Dichter und Philosoph Ludwig Steinherr legt mit »Von Stirn zu Gestirn« einen neuen Gedichtband vor, der nicht nur durch seine schlichte, unaufdringliche Ausstattung besticht, sondern vor allem durch seine oftmals nachhaltigen Gedichte, die unaufdringlich eindringlich wirken.
Rudolf Kraus, Buchkritik.at 4.3.2008


Am silbrigen Pointenteich
Der ICE Werturteil verkehrt heute in umgekehrter Wagenreihung: Ludwig Steinherrs kluge Gedichte zielen auf Erkenntnis durch überraschende Pointen

(...) Mit »Von Stirn zu Gestirn« liegt nun bereits das zwölfte seiner Gedichtbücher vor. Steinherr kann auf ansehnliche Literaturpreise zurückblicken, er ist sogar Mitglied der ehrbaren Bayerischen Akademie der Schönen Künste - und doch kennt man ihn viel zu wenig. Noch verzeichnen ihn die einschlägigen Schriftstellerlexika nicht. Höchste Zeit, ihn als einen der eindringlichsten Lyriker der Gegenwart öffentlich wahrzunehmen.
Wulf Segebrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung 25.6.2008