Schwebend zwischen heiterer Gelassenheit und Melancholie zeigt sich die Poesie von Harriet Röhreke in diesem Band ganz in der Tradition der japanischen Gedichtform des Haiku. Ihre dreizeiligen Verse entdecken das Ungewöhnliche im Alltäglichen, halten es in zarten Momentaufnahmen fest, um überraschend Räume zu öffnen. Rhythmus, Klang, Komposition und be-dachtsam eingesetzte rhetorische Figuren machen die Haiku von Harriet Röhreke zu lyrischen Miniaturkunstwerken.