Rezensionen
»Dem Geist alle Tore öffnen«
(...) Ein auch für den historisch interessierten Laien gut lesbares Buch über den Wissenschaftsfreund Maximilian II. und das damalige gelehrte Leben in München (...)
NHN, Isar-Anzeiger 26.11.2009
Hingehen!
Der Ruhm eines Regenten lässt sich auch durch die gezielte Förderung von Wissenschaft und Forschung steigern. Zwischen seinem Vater Ludwig I. und seinem Sohn Ludwig II. steht Maximilian II. zwar seltener im Fokus der Aufmerksamkeit, aber der Sammelband »Dem Geist alle Tore öffnen« untersucht jetzt seinen Beitrag zu Bayerns Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat. Zwölf Autoren haben sich in diesem Buch mit so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie dem Chemiker Justius von Liebig, dem Physiker Philipp Jolly oder den Autoren Emanuel Geibel und Paul Heyse beschäftigt (...).
NN, Abendzeitung 26.11.2009
Neues Buch zur bayerischen Wissenschaftsgeschichte
(...) Bisher gab es keine umfassende Biografie über König Maximilian II. (1811 bis 1864). Mit dem neu erschienen Buch bringen die Herausgeber Ulrike Leutheusser und Prof. Dr. Heinrich Nöth und zehn renommierte Autoren dem historisch interessierten Leser und Nicht-Fachmann verständlich, ohne großen Anmerkungsapparat und nicht zu umfangreich den Wissenschaftsfreund Maximilian nahe. Auf spannende Weise werden in einzelnen Aufsätzen einige der von Maximlian II. berufenen Natur- und Geisteswissenschaftler vorgestellt, sowie der königliche Berater Wilhelm von Doeniges und der wortgewaltige Genger der »Nordlichter"«, der Mediziner Johann Nepomik von Ringseis. (...)
NHN, Isar-Anzeiger 10.12.2010
Als München dem Geist alle Tore öffnete
(...) Was weiß man von Maximilian? Dass nach ihm in München die Maximilianstraße und das von ihm gegründete Maximilianeum benannt sind (...). Welchem König hat - und das im komplexen Nachhall der 19848er Revolution - das Wohlergehen seines Landes mehr am Herzen gelegen? »ich habe das Beste gewollt«, sollen seine letzten Worte gewesen sein. Dieses Wollen zitiert auch der Buchtitel »Dem Geist alle Tore öffnen«. Zehn Autoren behandeln Aspekte von Maximilians Wissenschaftspolitik. (...)
Hans Krebs, Augsburger Allgemeine 15.12.2009
Exaktheit auf allen Seiten
Auch er muss dringend mal wieder entdeckt werden: Max Zwo, der vielleicht klügste, aber unauffälligste Bayern-König des 19. Jahrhunderts. Er förderte die Hinwendung seines Landes zur Moderne wie kein zweiter, der war der Bildungsfürst schlechthin. Schön, dass der Altpräsident der Akademie der Wissenschaften und eine renommierte Wissenschafts-Journalistin ihm nun diese Würdigung zuteil kommen lassen, die exakt (...) geraten ist. (...)
NN, Abendzeitung 18.12.2009
König Max und die gelehrten Nordlichter
(...) In der edition monacensia ist wiederum ein quellenreicher Band erschienen mit faszinierenden »Nahaufnahmen« zur Münchner Wissenschaftsgeschichte: »Dem Geist alle Tore öffnen - König Maximilian II. von Bayern und die Wissenschaft«. Herausgeber sind die Grünwalder Wissenschaftsjournalistin Ulrike Leutheusser und der emeritierte Lehrstuhlinhaber für anorganische Chemie (...), Heinrich Nöth. Die Autoren, selbst ausgewiesene Gelehrte, stellen darin Persönlichkeiten, meist »Nordlichter«, vor, die Max nach München geholt hatte. (...)
Rita Baedeker, Süddeutsche Zeitung Landkreis Süd 21.12.2009
Unsere Kurzkritiken
König Maximilian II., Vater von Märchenkönig« Ludwig II., ebnete den Weg für das moderne Bayern. (...) Die Herausgeber Leutheusser und Nöth porträtieren sein Engagement durch die Zusammenstellung prägnanter Texte, auch über seine Gegner.
Bewertung »Hervorragend«
nmb, Münchner Merkur 11.3.2010
Der König und die Nordlichter
Als nach den Revolutionswirren von 1848 der wohl bedeutendste bayerische König, Ludwig I., abdanken musste, folgte ihm sein Sohn Maximilian II. nach, der eigentlich lieber Geschichtsprofessor als Monarch geworden wäre. Er konnte nie aus dem Schatten seines Vaters heraustreten, und auch sein Sohn Ludwig II. überstrahlte ihn bei weitem. Und doch wäre es ein Fehler, Maximilians Bedeutung herunterzuspielen. "Er stand zu Unrecht im Schatten der anderen bayerischen Könige", sagt beispielsweise Herzog Franz von Bayern (...). Tatsächlich hat Maximilian II. die Grundlage für den Wissenschaftsstandort Bayern gelegt. Deutlich herausgearbeitet wird dieses Verdienst auch in dem von Ulrike Leutheusser und Heinrich Nöth herausgegebenen Sammelband zum Thema Maximilian II. und die Wissenschaft. Aus den zwölf Aufsätzen geht hervor, wie weitsichtig Maximilian gewesen ist. (...)
Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung 6.3.2010
Unser Buchtipp
(…) Wenn Max II. von Bayern eine Leidenschaft nachgesagt werden kann, dann die des Lerneifers. Seine Neugierde war schier unstillbar. Was er für sich selbst beanspruchte, - ein Leben, das auf Bildung gerichtet ist, auf Mehrung von Kenntnissen und Fähigkeiten, auf Einbezug und Hochschätzung der Wissenschaften - war er bestrebt, auch seinem Volk angedeihen zu lassen. (…) „In prägnanten Beiträgen werden wichtige politische Berater, bedeutende nach München gerufene Wissenschaftler und Literaten (…) vorgestellt“, gibt die Herausgeberin ihr Programm kund. Hierzu gewann sie Gelehrte, die sich dem Leben und Wirken ihrer „Ahnen“ verschrieben haben und sie in gut lesbaren, mit Illustrationen geschmückten Porträts ehren. (…) Als entscheidenden Weichensteller für Bayerns Zukunft feiert der Aufsatzband den zu Unrecht noch immer zu wenig bekannten bayerischen König Maximilian II. (…)
Hans Gärtner, Traunsteiner Tagblatt 3.4.2010
Geschichtsprofessor wäre er eigentlich lieber geworden als König, doch die Thronfolge hat Maximilian II. (1811-1864) zum Nachfolger seines Vaters Ludwig I. bestimmt. (...) In zwölf Aufsätzen haben renommierte Autorinnen und Autoren in diesem Sammelbändchen Leben und Werk einiger dieser Professoren gewürdigt. Zwölf profunde Porträts von "Nordlichtern", die durchaus auch als Vorfahren des heutigen Wissenschaftsstandortes Bayern gelten können.
Hannes S. Macher, Bayern im Buch 1.1.2010
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